Ostsee

Als östliche Ostsee in Deutschland wird das Seegebiet zwischen Hiddensee/Rügen bis zur polnischen Grenze bezeichnet. Als wichtigstes Merkmal der östlichen Ostsee, der Salzgehalt ist mit ca. 0,8 % viel geringer wie in der westlichen Ostsee mit ca. 1,7 %
Was macht die östliche Ostsee so besonders ? Hier können auch Süßwasserfische wie Hecht, Zander, Barsch und viele Weißfischarten ohne große Probleme leben.

Die Hauptfischart der Ostsee ist der Dorsch und Hering. In den letzten Jahren sind gerade die Dorschbestände vor Rügen besonders stabil geworden, was ein Angeln auf Dorsch vom kleineren Boot besonders erfolgreich macht.

Was gibt es noch für Fischarten die für uns Angler lohnenswert sind ? Saisonbedingt sind da die Heringe, die kampfstarken Hornhechte und der König der Ostsee der Lachs (salmo salar)

Der gute Meerforellen und Lachsbestand in der östlichen Ostsee ermöglicht in den letzten Jahren ein erfolgreiches Trolling auf Lachs.  Leider ist das  Angeln auf meerforelle und Lachs eine recht kostspielige Angelegenheit. Die Ausrüstung der Trollingboote kann ganz leicht einmal tausend Euro und mehr kosten. Aber der Aufwand lohnt sich und alle Mühe und Aufwand ist vergessen wenn man seinen ersten 10 kg Lachs an Bord hat.

Abgeleitete vom Lachstrolling hat sich in den letzten Jahren auch das Schleppangeln auf Hecht in der Ostsee immer mehr entwickelt. Der Unterschied zum Meerforellen und Lachstrolling besteht in einem küstennahen Schleppen und den Ködern die beim Hechtschleppen benutzt werden.

Gute Gewässerkenntnisse um diese Fischart erfolgreich zu beangeln sind genau so wichtig wie ein sicheres ostseetaugliches Boot, welches auch mal bei schlechtem Wetter noch eine sichere Heimfahrt bietet.